Hinweis: der Artikel wurde komplett aus dem Forum Hallespektrum.de übernommen
Quelle: http://hallespektrum.de/nachrichten/bildung/glauchaschule-warten-auf-sankt-nimmerleins-tag/41240/
Glauchaschule: Warten auf Sankt-Nimmerleins-Tag
Wann kommt nun die neue Grundschule im Glauchaviertel in Halle
(Saale)? Mehrfach hat HalleSpektrum.de über die Verzögerungen
berichtet. Am Dienstag hat sich die Beigeordnetenkonferenz mit dem Thema
befasst, erneut ohne konkretes Ergebnis.
Zwar erklärte Bildungsdezernent Tobias Kogge, dass die Schule nötig sei, um die Schulsicherheit zu erhalten und die Johannesschule und die Grundschule am Ludwigsfeld zu entlasten. So bestehe bei Johannes die Gefahr einer Sechs- bis Siebenzügigkeit. Doch bevor die Schule in der Heinrich-Pera-Straße eröffnet werden kann, sei erst eine Herrichtung des Brandschutzes nötig. Baulich wäre das laut Kogge kein Problem, die Schule verfüge über drei Treppenhäuser. Doch dann kommt das Aber. Das Planungs- und Baugenehmigungsverfahren soll 29 Wochen in Anspruch nehmen. Hinzu kommen 8 Wochen für die Ausschreibung und Vergabe sowie 52 Wochen für den Bau. Frühestens Ende 2014 könne man also mit der Schulsanierung fertig sein und damit keinesfalls, wie vom Rat gefordert, zum Schuljahresbeginn 2014 im Sommer. Eine Eröffnung wäre frühestens zum Schuljahr 15/16 möglich. In dem Fall müsste aber die Stadt die Sanierung komplett aus eigener Tasche zahlen, was wegen der angespannten Haushaltslage unmöglich scheint. Kogge selbst bezeichnete diese Lösung als „unangenehm“.
Die zweite Hoffnung ist laut Kogge das Stark III-Förderprogramm des Landes. Der Beigeordnete rechnet damit, dass die Einrichtung frühestens zum Schuljahr 2016/17 fertig wird, eher noch ein Jahr später. Doch auch andere Kommunen wollen Fördergelder haben, so dass auch diese Variante mächtig auf der Kippe steht. Der nötige Hort könne ohnehin nur über dieses Förderprogramm gebaut werden. Aber egal für welche der beiden Varianten man sich entscheidet, auch die Planungen müssen erstmal beginnen. Die hätten bislang nicht starten können, weil Mittel im Haushalt fehlten, meinte Kogge.
Daneben verwies Kogge darauf, dass ab 2018 die Zahl der Geburten Prognosen zufolge kontinuierlich nach unten geht. Im Jahr 2021 werden demnach 900 Kinder weniger als heute geboren. Sechs Jahre später wird das auch die Grundschulen treffen. Doch in der Phase dazwischen würden die Schulen unter Volllast laufen, besonders die Bereiche nördlich und südlich des Marktes seien betroffen.
Kogge lieferte aber noch mehr Argumente gegen die Schule. So werde die mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II sanierte Turnhalle auf dem Gelände für das Cantorgymnasium genutzt. Kämen noch Grundschüler hinzu, drohe eine starke Auslastung. „Das geht nicht reibungsfrei.“
Finanzdezernent Egbert Geier wagte keine Spontanprognose, ob Gelder bereitgestellt werden können, das Schulgebäude zu saniert. „Das ist eine Frage der Prioritätensetzung“, sagte er, ähnlich wie auch Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Dies werde eine Aufgabe für die Haushaltsklausur und die Haushaltsberatungen es Stadtrates sein.
Zwar gebe es noch die Variante, die Schule zunächst an einem anderen Standort einzurichten. Doch an geeigneten Gebäuden mangele es. Alternativ könnte die neue geplante Grundschule mit ein bereits bestehendes Gebäude einer Grundschule mitnutzen und nach Fertigstellung der Sanierung umziehen, meinte Kogge. Doch wie realistisch das ist und ob es eine Genehmigung dafür geben würde ist unklar. Ursprünglich gab es nämlich auch andere Pläne: das Gebäude kontinuierlich zu sanieren und bereits fertiggestellte Räume des Hauses in der Heinrich-Pera-Straße zu nutzen. Dafür gab es aber vom Landesschulamt eine Ablehnung.
Zwar erklärte Bildungsdezernent Tobias Kogge, dass die Schule nötig sei, um die Schulsicherheit zu erhalten und die Johannesschule und die Grundschule am Ludwigsfeld zu entlasten. So bestehe bei Johannes die Gefahr einer Sechs- bis Siebenzügigkeit. Doch bevor die Schule in der Heinrich-Pera-Straße eröffnet werden kann, sei erst eine Herrichtung des Brandschutzes nötig. Baulich wäre das laut Kogge kein Problem, die Schule verfüge über drei Treppenhäuser. Doch dann kommt das Aber. Das Planungs- und Baugenehmigungsverfahren soll 29 Wochen in Anspruch nehmen. Hinzu kommen 8 Wochen für die Ausschreibung und Vergabe sowie 52 Wochen für den Bau. Frühestens Ende 2014 könne man also mit der Schulsanierung fertig sein und damit keinesfalls, wie vom Rat gefordert, zum Schuljahresbeginn 2014 im Sommer. Eine Eröffnung wäre frühestens zum Schuljahr 15/16 möglich. In dem Fall müsste aber die Stadt die Sanierung komplett aus eigener Tasche zahlen, was wegen der angespannten Haushaltslage unmöglich scheint. Kogge selbst bezeichnete diese Lösung als „unangenehm“.
Die zweite Hoffnung ist laut Kogge das Stark III-Förderprogramm des Landes. Der Beigeordnete rechnet damit, dass die Einrichtung frühestens zum Schuljahr 2016/17 fertig wird, eher noch ein Jahr später. Doch auch andere Kommunen wollen Fördergelder haben, so dass auch diese Variante mächtig auf der Kippe steht. Der nötige Hort könne ohnehin nur über dieses Förderprogramm gebaut werden. Aber egal für welche der beiden Varianten man sich entscheidet, auch die Planungen müssen erstmal beginnen. Die hätten bislang nicht starten können, weil Mittel im Haushalt fehlten, meinte Kogge.
Daneben verwies Kogge darauf, dass ab 2018 die Zahl der Geburten Prognosen zufolge kontinuierlich nach unten geht. Im Jahr 2021 werden demnach 900 Kinder weniger als heute geboren. Sechs Jahre später wird das auch die Grundschulen treffen. Doch in der Phase dazwischen würden die Schulen unter Volllast laufen, besonders die Bereiche nördlich und südlich des Marktes seien betroffen.
Kogge lieferte aber noch mehr Argumente gegen die Schule. So werde die mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II sanierte Turnhalle auf dem Gelände für das Cantorgymnasium genutzt. Kämen noch Grundschüler hinzu, drohe eine starke Auslastung. „Das geht nicht reibungsfrei.“
Finanzdezernent Egbert Geier wagte keine Spontanprognose, ob Gelder bereitgestellt werden können, das Schulgebäude zu saniert. „Das ist eine Frage der Prioritätensetzung“, sagte er, ähnlich wie auch Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Dies werde eine Aufgabe für die Haushaltsklausur und die Haushaltsberatungen es Stadtrates sein.
Zwar gebe es noch die Variante, die Schule zunächst an einem anderen Standort einzurichten. Doch an geeigneten Gebäuden mangele es. Alternativ könnte die neue geplante Grundschule mit ein bereits bestehendes Gebäude einer Grundschule mitnutzen und nach Fertigstellung der Sanierung umziehen, meinte Kogge. Doch wie realistisch das ist und ob es eine Genehmigung dafür geben würde ist unklar. Ursprünglich gab es nämlich auch andere Pläne: das Gebäude kontinuierlich zu sanieren und bereits fertiggestellte Räume des Hauses in der Heinrich-Pera-Straße zu nutzen. Dafür gab es aber vom Landesschulamt eine Ablehnung.

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